Wir suchen Veranstaltungen!
Sie kennen weitere Veranstaltungen rund um Mathematik in Berlin?
Die möchten wir hier gerne vorstellen. Schreiben Sie uns!
Veranstaltungen
April 2026
1. April: Science Slam im Zeiss-Großplanetarium

Geballte Wissenschaft in zehn Minuten, verpackt in spannenden und anschaulichen
Vorträgen: Das gibt es beim Science Slam! Drei junge Wissenschaftler*innen
verlassen die Labore und Hörsäle und präsentieren eigene Forschungsprojekte
im Planetariumssaal. Ihr Ziel ist es, die Herzen der Zuschauer*innen zu gewinnen,
denn das Publikum bildet die Jury und wählt die beste Darbietung des Abends.
Im Anschluss an den Slam entführt Euch das Team der Stiftung Planetarium Berlin
mit einem 360°-Fulldome-Erlebnis in die Weiten des Weltalls.
23. April: Girls' Day/Zukunftstag Brandenburg

Am Girls' Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre
Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse.
Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk,
Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind.
Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und
Politik.
Im Bundesland Brandenburg wird dieser Tag als Zukunftstag für Jugendliche begangen.
25. April: 29. Tag der Mathematik in Berlin

Zum 29. Mal findet der Wettbewerb „Tag der Mathematik“ statt.
Die Berliner Hochschulen laden nicht nur zum Wettbewerb, sondern auch zu vielen
Vorträgen und zur Preisverleihung ein.
In diesem Jahr findet der Tag der Mathematik an der Freien Universität Berlin statt.
25. April: 5. Tag der Mathematik in Cottbus

Am Zentralcampus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg
(BTU) findet am 25. April 2026 der 5. Tag der Mathematik 2026 statt!
Im Zentrum des Tages steht der große Mathematik-Wettbewerb für Teams in
drei Altersstufen. Anschließend gibt es ein buntes Programm mit Vorträgen,
Mitmach-Angeboten und Informationen zum Mathe-Studium.
27. April: Auf eine Tasse Kaffee mit Prof. Beutelspacher

In diesem Online-Format können Sie Professor Beutelspacher treffen,
ihm bei einem halbstündigen Vortrag zuhören und mit ihm anschließend ins
Gespräch kommen. Erleben Sie, wie Mathematik unterhaltsam, aber mit Tiefgang
präsentiert wird. Die Online-Veranstaltungen des Mathematikums werden digital
über Zoom durchgeführt und sind kostenfrei. Aufzeichnungen früherer
Veranstaltungen sind verfügbar.
Der Titel des heutigen Vortrags von Prof. Beutelspacher lautet:
„ENIGMA – Die berühmteste Verschlüsselungsmaschine der
Welt“
1. Januar – 11. April: Dunkles Universum

Was wissen wir bereits über den Kosmos und welche Geheimnisse gilt es noch
zu entschlüsseln? Tauchen Sie ein in die Tiefen des Universums und erfahren Sie,
welche großen Entdeckungen die letzten 100 Jahre hervorgebracht haben und
welche kosmischen Rätsel es noch zu lösen gilt.
Dabei schauen wir auf das Netz der Dunklen Materie, das die Galaxien zusammenhält,
lauschen dem „Echo des Urknalls“ und werfen einen Blick in die spannende
Zukunft der Erforschung des Weltalls.
Vom 1. Januar bis zum 11. April werden im Großplanetarium und der Archenhold-Sternwarte
an 41 Terminen über diese Themen referiert.
3. Januar – 8. April: Voyager – die unendliche Reise

Über 23 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt – bisher ist nur
ein menschengemachtes Objekt so weit ins All vorgedrungen: die Raumsonde Voyager 1.
Im Spätsommer 1977 starteten die beiden Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 von
Cape Canaveral in den Weltraum zu den vier Riesenplaneten unseres Sonnensystems.
Mit ihrer Reise haben sie nicht nur unser Wissen über die fremdartigen Welten
von Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun enorm erweitert, sondern sind auch Botschafter
unseres eigenen Planeten: Sie tragen jeweils eine goldene Schallplatte mit sich,
auf der Töne und Bilder der Erde zu finden sind – eine
Grußbotschaft an eine eventuelle außerirdische Intelligenz.
Vom 3. Januar bis zum 8. April wird im Großplanetarium an 13 Terminen über
die Voyager-Missionen referiert.
4. Januar – 8. April: Schwarze Löcher

Sie gehören zu den faszinierendsten Phänomenen, die es im Universum gibt:
Schwarze Löcher. Die herkömmliche Physik und unsere Vorstellungskraft kommen
bei diesen geheimnisvollen, praktisch unsichtbaren Erscheinungen an ihre Grenzen.
Weltweit werden Schwarze Löcher mit unterschiedlichsten Methoden intensiv erforscht.
Im April 2019 gelang es Wissenschaftler*innen erstmals, ein Foto eines Schwarzen Lochs
aufzunehmen – eine Sensation! Erfahren Sie, wie und wo Schwarze
Löcher entstehen, was das Besondere an ihnen ist und wie man sie erforschen kann.
Vom 4. Januar bis zum 8. April wird im Großplanetarium an 17 Terminen über
Schwarze Löcher referiert.
7. Januar – 8. April: Mit Einstein durch Raum und Zeit

Albert Einstein hielt 1915 seinen ersten öffentlichen Vortrag über seine
Allgemeine Relativitätstheorie im heutigen Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte.
In dieser Führung wandeln Sie auf den Spuren des wohl berühmtesten
Wissenschaftlers, dessen Theorien das vorherrschende Weltbild und unser Verständnis
von Raum, Zeit und Gravitation grundlegend veränderten. Erfahren Sie –
anhand ausgewählter Museumsobjekte, seines rekonstruierten Arbeitszimmers und des
immersiven Kurzprogramms im Planetarium – anschaulich, spannend und ganz nah,
wer Einstein als Mensch und Forscher war, was ihn mit unserer Sternwarte verband und
warum seine revolutionären Ideen bis heute unsere Vorstellungen vom Universum
prägen.
Vom 7. Januar bis zum 8. April wird in der Archenhold-Sternwarte an 15 Terminen über
die allgemeine Relativitätstheorie referiert.
Mai 2026
9. Mai: Potsdamer Tag der Wissenschaften

Am 9. Mai 2025 wird bereits zum dreizhnten Mal zum Potsdamer Tag der Wissenschaften
eingeladen, dieses Jahr auf das Gelände der Universität Potsdam am Campus Golm.
Mehr als 40 Hochschulen, Schulen und Forschungseinrichtungen Brandenburgs werden ihren
Arbeitsalltag jenseits der eigenen Institutsmauern präsentieren.
Der Potsdamer Tag der Wissenschaften (PTDW) bietet ein vielseitiges Programm für
die ganze Familie. Der Eintritt ist frei.
22. Mai: Euler-Vorlesung 2026

Die „Euler-Vorlesung in Sanssouci“ ist
eine Mathematik-Vorlesung in festlichem Rahmen an der Universität Potsdam.
Die Veranstaltung wird seit 1993 alljährlich von den Berliner und Potsdamer
mathematischen Instituten, der Berliner Mathematischen Gesellschaft und
weiteren Veranstaltern gemeinsam ausgerichtet. Der mathematische Hauptvortrag
wird von einer Jury ausgewählt. Er wird durch einen Kulturvortrag ergänzt
und von musikalischen Beiträgen umrahmt.
Die Euler-Vorlesung ist nach Leonhard Euler benannt, der mit der Berliner
und Potsdamer Mathematik besonders verbunden war. Unter anderem war Euler
langjährig als Direktor der Mathematischen Klasse der Berliner Akademie und
am Hof Friedrichs des Großen in Potsdam tätig.
Die Euler-Vorlesung 2026 wird von Professorin Jessica Fintzen (Universität Bonn)
gehalten. Den Kulturvortrag hält Professor Johannes Buchmann von der Technischen
Universität Darmstadt.
Juni 2026
6. Juni: Lange Nacht der Wissenschaften

Am 6. Juni 2024 von 17 bis 24 Uhr öffnen zahlreiche wissenschaftliche
Einrichtungen in Berlin und Umgebung ihre Türen. „Reisen“ Sie an
Orte, die sonst für Sie nicht zugänglich sind und erleben Sie Wissenschaft live
bei zahlreichen Experimenten, Vorträgen, Workshops und Mitmachaktionen für
Erwachsene und Kinder.
15. Juni: Auf eine Tasse Kaffee mit Prof. Beutelspacher

In diesem Online-Format können Sie Professor Beutelspacher treffen,
ihm bei einem halbstündigen Vortrag zuhören und mit ihm anschließend ins
Gespräch kommen. Erleben Sie, wie Mathematik unterhaltsam, aber mit Tiefgang
präsentiert wird. Die Online-Veranstaltungen des Mathematikums werden digital
über Zoom durchgeführt und sind kostenfrei. Aufzeichnungen früherer
Veranstaltungen sind verfügbar.
Der Titel des heutigen Vortrags von Prof. Beutelspacher lautet:
„Die schönsten geometrischen Objekte in 2D, 3D und 4D“
September 2026
7.-11. September: Konferenz „Two Centuries of Moduli“

Anlässlich der Gründung der ersten mathematischen Zeitschrift
Journal für die reine und angewandte Mathematik im Jahr 1826 durch
August Leopold Crelle in Berlin sowie des 200. Geburtstags von Bernhard Riemann am
17 September findet an der Humboldt-Universität zu Berlin eine Konferenz über
neue Entwicklungen zu Modulräumen statt. B. Riemann hat mit einem Artikel, der 1857
in „Crelles Journal“ erschien, auf Vorarbeiten von N. H. Abel und
C. G. J. Jacobi aufbauend die Basis für diese mathematische Fachgebiet geschaffen.
Im Rahmen dieser Tagung wird auch A. L. Crelle gewürdigt (siehe hierzu den
nächsten Eintrag). Eine Regitrierung bis zum 1. Juli ist erforderlich.
10. September: Würdigung von A. L. Crelle unter dem Titel
„From Crelle's Berlin to Modern Moduli“

Im Rahmen der Tagung Two Centuries of Moduli (siehe vorstehenden Eintrag) soll
auch A. L. Crelle, der 1826 das sogenannte „Crelles Journal“ gründete
und 1827 zum ordentlichen Akademiemitglied ernannt wurde, angemessen gewürdigt werden.
Diese Veranstaltung wird im Einsteinsaal des Akademiegebäudes am Gendarmenmarkt
stattfinden. Zudem sollen historische Aspekte von Modulräumen thematisiert werden.
Auch hierfür ist eine Registrierung bis zum 1. Juli erforderlich, sofern man nicht
auch an der Konferenz teilnimmt.