Mathematische Orte in Berlin und Umgebung

 
Uebersichtskarte
Die Übersichtskarte zeigt alle mathematischen Orte lagemäßig an. Allerdings ist der anfängliche Kartenausschnitt so gewählt, dass das Stadtgebiet Berlins vollständig abgebildet und möglichst viel der brandenburgischen Landeshaupstadt Potsdam wiedergegeben wird.
Es ist aber darauf hinzuweisen, dass es auch außerhalb dieses Kartenausschnitts weitere mathematische Orte gibt. Das heißt: ein Rauszoomen bis das Bundesland Brandenburg vollständig wiedergegeben wird, lohnt sich, um die ganze Vielfalt zu erfahren.
Die Symbole können angeklickt werden. Daraufhin wird ein Pop-up-Menü mit einem Verweis/Link zur Anzeige der Seite zum betreffenden Ort aufgeblendet. Bleiben Sie/Bleibt neugierig.
 

Die mathematischen Orte im einzelnen

 
Abel-Gedenktafel
Am 6. April 2014 wurde in der Straße Am Kupfergraben eine Gedenktafel für den norwegischen Mathematiker Niels Henrik Abel (5. August 1802 - 6. April 1829) enthüllt.
Die Gedenktafel zeigt Abels eindrucksvolles Porträt, das unter anderem auch als Vorlage für eine der beiden Briefmarken diente, die im Jahr 2002 zum 200. Geburtstag von N. H. Abel herausgegeben wurden.
Anschrift: Am Kupfergraben 4A, 10117 Berlin
 
Arc de 124,5 Grad
„Arc de 124,5°“ oder „Bogen von 124,5°“ – so heißt die weit ausladende schwarze Stahlskulptur des französischen Bildhauers Bernar Venet. Das Kunstobjekt erhebt sich auf dem begrünten Mittelstreifen der Straße An der Urania in Berlin-Schöneberg in Höhe des Wissenschafts- und Kulturzentrums Urania.
Anschrift: An der Urania, 10787 Berlin
 
Archenhold-Sternwarte (Januar 2017)
Archenhold-Sternwarte
Die Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow ist die älteste (und zudem auch größte) Volkssternwarte in Deutschland. Sie widmet sich seit 120 Jahren der Vermittlung der Astronomie. Ihr ‚Gründungsjahr‘ 1896 bezieht sich auf die Fertigstellung ihres Herzstückes, des Riesenfernrohrs – obwohl dem Instrument seinerzeit ein ganz anderes Geschick zugedacht und noch nicht absehbar war, dass sich um das damalige Schaustück einer großen Industrie- und Gewerbeausstellung dereinst eine Volkssternwarte mit Beobachtungskuppeln, Hörsälen und Ausstellungsräumen etablieren würde.
Anschrift: Alt-Treptow 1, 12435 Berlin
 
Familienwappen
Das Familienwappen der von Béguelin dürfte das einzige sichtbare Zeichen sein, das in Lichterfelde an den Mathematikprofessor am Joachimsthaler Gymnasium Nikolaus von Béguelin erinnert.
Anschrift: Hindenburgdamm 22, 12203 Berlin
 
Akademiegebaeude
Die heutige BBAW hat als Berliner Akademie eine lange und bewegte Geschichte mit vielen Namensvariationen sowie Änderungen der Rechtsform und der sie beeinflussenden und finanzierenden Institutionen. In diesem Artikel werden nur einige wenige Aspekte beleuchtet, insbesondere solche, die mit der Mathematik verbunden sind.
Anschrift: Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin
 
Berlin Mathematical School
Im Sommer 2006 wurde die Berlin Mathematical School (BMS) als gemeinsame Graduiertenschule der mathematischen Institute der drei Berliner Universitäten TU Berlin, FU Berlin und HU Berlin gegründet. In diesem November 2016 feiert die BMS ihr 10-jähriges Bestehen.
Anschrift: Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin
 
Berlin-Uhr (September 2016)
Berlin-Uhr
Bei der Berlin-Uhr zeigen leuchtende farbige Felder die Zeit an. Das Ergebnis der Zeitmessung erschließt sich jedoch erst nach einigen Rechenschritten. Die ungewöhnliche Standuhr befindet sich etwas versteckt in einer Ecke neben dem Eingang zum Berliner Europa-Center in Berlin-Charlottenburg.
Anschrift: Budapester Straße 45, 10787 Berlin
 
Grabkreuz zu Johann III Bernoulli
Das Grabkreuz für Johann III Bernoulli und dessen Gemahlin Caroline Sophie befindet sich auf dem Friedhof der evangelischen St. Laurentius-Stadtkirchengemeinde in Berlin-Köpenick. Das Grab selbst schien im Jahr 2004 nicht mehr vorhanden zu sein, sondern nur das Grabkreuz im Gräberfeld 31 erhalten.
Anschrift: Rudower Straße 23, 12557 Berlin
 
Tafel zu Johann III Bernoulli
Die östliche Seite des Schlossplatzes in der Altstadt Köpenicks wird vom Wohnhaus mit der postalischen Adresse Grünstraße 4 abgeschlossen. Eine Tafel des Heimatvereins Köpenick schmückt dieses Gebäude. Sie ist neben dem Hauseingang angebracht und würdigt das historische Bauwerk, benennt aber auch einige Eigentümer – darunter auch den Astronomen und Mathematiker Johann III Bernoulli.
Anschrift: Grünstraße 4, 12555 Berlin
 
Lage- und Hoehenfestpunkt
Auf dem Heinrich-Dathe-Platz, unmittelbar am U-Bahnhof Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde gelegen, ist ein Lage- und Höhenfestpunkt auf einem Steinquader markiert. In einem gewissen Abstand stehen in einem Viertelkreis vier weitere, oben abgeschrägte Stelen, die Metallplatten mit Skizzen zu geodätischen Sachverhalten zeigen.
Anschrift: Heinrich-Dathe-Platz, 10319 Berlin
 
Grabstaette
Der 1817 in Berlin geborene Mathematiker Karl Wilhelm Borchardt ist auf dem Friedhof III der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde in Berlin-Kreuzberg (Eingang vom Mehringdamm) bestattet. Dieser Friedhof bildet den westlichen Teil des Areals, das als Friedhöfe vor dem Halleschen Tor, seinerzeit außerhalb der Stadt gelegen, bezeichnet wird. K. W. Borchardt studierte von 1836 bis 1839 in Berlin und später in Königsberg unter anderem bei Carl Gustav Jacob Jacobi.
Anschrift: Mehringdamm 21, 10961 Berlin
 
Mathematisches Detail am Schadowhaus
Im Beitrag zum Mathematiker des Monats November 2017, Edmund Georg Hermann Landau (1877-1938) wird unter anderem auch das Schadowhaus, mit der Adresse Schadowstr. 10-11 unweit des Brandenburger Tores, erwähnt. Dieses Wohnhaus wurde für den berühmten Bildhauer Johann Gottfried Schadow 1805 errichtet und von ihm frontseitig unter anderem mit zwei Reliefs über dem Eingangsportal des Hauses und symmetrisch dazu über einem Fenster des Erdgeschosses ausgestaltet.
Anschrift: Schadowstr. 10-11, 10117 Berlin
 
Tafeln am Friedricianum
Die Universität Leucorea zu Wittenberg wurde 1502 vom sächsischen Kurfürsten Friedrich III. von Sachsen – auch Friedrich der Weise genannt – gegründet. Dabei leitet sich der Name Leucorea aus den griechischen Worten λευκός (≙ weiß [im niederdeutschschen Dialekt: witt]) und όρος (≙ Berg) ab.
Anschrift: Collegienstr. 62, 06886 Wittenberg
 
Gedenktafel
Die Gedenktafel für August Leopold Crelle (1780-1855) befindet sich in Berlin-Schöneberg am Haus Potsdamer Str. 172. Die Tafel ist am nördlichen Seitenflügel oberhalb einer Einzäunung angebracht. Crelle lebte hier von 1840 bis zu seinem Tod 1855 in einem Vorgängergebäude; die damalige Adresse lautete Potsdamer Str. 72 (neue Hausnummernzählung seit 1936). Auf diesem Gelände wurde 1910 der Berliner Sportpalast errichtet; nach dessen Abriss entstand in den 1970er Jahren die heutige Wohnanlage Pallasseum.
Anschrift: Potsdamer Str. 172, 10783 Berlin
 
Grabdenkmal
Im heutigen Park an der St.-Gertraud-Kirche sind noch heute einige Grabstätten aus der Zeit erhalten, als dieses Areal als Kirchhof genutzt wurde. Zu diesen zählt auch das Grabdenkmal für Joachim Georg Darjes und dessen zweiter Gemahlin Martha Friderica geborene Reichardt.
Anschrift: Park an der St.-Gertraud-Kirche, 15230 Frankfurt (Oder)
 
Die „6“-en (Mai 2019)
6 an der Stabi
Streetart in Berlin kann auch mathematisch inspiriert sein. Einem der Straßenkünstler hat es die Zahl „6“ besonders angetan. Seit Mitte der 1990er Jahre übersät er die Stadt mit seinen Sechsen, die zum Beispiel auf Bretterverschlägen, Häuserfassaden, Mülleimern, Zäunen oder Plakatflächen zu entdecken sind.
Anschrift: Unter den Linden 8, 10117 Berlin
 
Grab von A. Dinghas (Oktober 2018)
Grab von A. Dinghas
Das Grab von Alexander Dinghas ist auf dem Waldfriedhof Dahlem im Gräberfeld 24B (Grabnr. 23) nahe dem Eingang am Hüttenweg zu finden. Der schlichte Grabstein benennt Titel, den Namen und die Lebensdaten des Mathematikers. Das Grab ist unmittelbar hinter dem Berliner Ehrengrab der Bildhauerin Prof. Renée Sintenis gelegen. Letzteres ist auf dem Lageplan am Haupteingang ausgewiesen. Der Haupteingang des Waldfriedhofs befindet sich an der Einmündung der Straße Am Waldfriedhof in den Hüttenweg kurz bevor sich dieser in den Grunewald verliert.
Anschrift: Hüttenweg 47, 14195 Berlin
 
Diskretisierter Buddy-Baer
Weit über den Dächern Berlins, fast ganz oben im Mathematikgebäudes der TU, residiert der Sonderforschungsbereich/Transregio 109 Discretization in Geometry and Dynamics (DGD).
Alexander Bobenko blickt von seinem Büro im achten Stock der TU über Berlins Norden. Er ist Sprecher des Sonderforschungsbereiches - eines der umfangsreichsten und ambitioniertesten Transregios der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Anschrift: Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin
 
Gedenktafel
Sicherlich wird niemand auf diesem Globus ernsthaft Albert Einstein als Mathematiker bezeichnen. Genauso unbestritten ist allerdings auch, dass seine Allgemeine Relativitätstheorie, über die er im Jahr 1915 in der Preußischen Akademie der Wissenschaften vortrug, dem Fachgebiet der Mathematischen Physik zuzurechnen ist. Deshalb sollen auch Orte, die an Albert Einstein erinnern, als „mathematische Orte“ bezeichnet und ausgewiesen werden.
Anschrift: Dorotheenstraße 17, 10117 Berlin
 
Grabstein
Auf dem Friedhof II der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde befindet sich das Grab des Astronomen Johann Franz Encke. J. F. Encke war Schüler von C. F. Gauß [1, S. 65] (siehe auch den Eintrag im Mathematics Genealogy Project). Es ist wie so manch andere Grabstätte anderer bedeutender Mathematiker (z. B. Carl Gustav Jacob Jacobi, Leopold Kronecker) ein Ehrengrab der Stadt Berlin.
Anschrift: Mehringdamm 21, 10961 Berlin
 
Gedenktafel
Die Gedenktafel für Leonhard Euler befindet sich in Berlin-Mitte am Haus in der Behrenstraße 21/22, das heute von der Bayerischen Vertretung genutzt wird. In dem Vorgängergebäude lebte Euler von 1743 bis 1766. Die Bronzetafel für den bedeutendsten Mathematiker des 18. Jahrhunderts wurde im Jahr 1907 anlässlich seines 200. Geburtstages von der Stadt Berlin angefertigt.
Anschrift: Behrenstr. 21/22, 10117 Berlin
 
Grosser Fibonacci
Eine der ersten Skulpturen, die auf dem Walk of Modern Art installiert wurden, ist das als Großer Fibonacci bezeichnete Werk des Bildhauers Rudolf Valenta (1929-2015).
Die Grünflächen am Ufer entlang des Tiefen Sees zwischen dem Areal der Schiffbauergasse und dem Alten Markt bildet den Raum für den Walk of Modern Art. Erste Schritte für dieses Projekt erfolgten um das Jahr 2013.
Anschrift: Areal Schiffbauergasse, 14467 Potsdam
 
Gedenktafel
Joseph Freudenthal war Religionslehrer sowie Kantor und Chronist der Synagogengemeinde zu Luckenwalde. Dessen Sohn, der Mathematiker und Mathematik-Didaktiker Hans Freudenthal, kam in diesem Gebäude, das die Synagoge beherbergte, zur Welt.
Anschrift: Puschkinstr. 38, 14943 Luckenwalde
 
Stelen
An einigen Stellen des Innenstadtbereichs von Luckenwalde wurden in der ersten Dekade des 3. Jahrtausends unserer Zeitrechnung im Rahmen von Projekten, die von der Europäischen Union gefördert wurden, Gruppen von identisch gestalteten Stelen errichtet, wobei die Gruppierung grob einer Zuordnung zu Wirkungskreisen (Berufen) oder einer bestimmten Betroffenheit (zum Beispiel: Verfolgte des Nationalsozialismus) folgt.
Anschrift: Bahnhofsplatz, 14943 Luckenwalde
 
Reiterdenkmal Friedrichs II.
Am östlichen Ende des breiten Mittelstreifens auf dem Boulevard Unter den Linden in der historischen Mitte Berlins, an der Einmündung der Universitätsstraße, erhebt sich ein monumentales Reiterdenkmal, das an den bedeutenden preußischen König Friedrich II. (1712–1786) sowie einige seiner prominenten Zeitgenossen erinnert.
Anschrift: Unter den Linden (nahe dem Hauptgebäude der Humboldt-Universität / Bebelplatz), 10117 Berlin
 
Grab von I. L. Fuchs
Auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg zwischen den beiden Bahnsteigen des S-Bahnhofs Yorckstraße sind die beiden Mathematiker Immanuel Lazarus Fuchs und Leopold Kronecker bestattet.
Anschrift: Großgörschenstr. 12, 10829 Berlin
 
Skulptur Galileo (August 2017)
Skulptur Galileo
Die Skulptur Galileo von Mark di Suvero erhebt sich imposant und weit ausgreifend aus dem Piano-See, der zum Neubaukomplex am Potsdamer Platz gehört. Aus vier unregelmäßig in der Wasserfläche verteilten Granitsockeln wachsen mit einer rostigen Patina überzogene Stahlträger empor.
Anschrift: Theaterufer, 10785 Berlin
 
Fries in der Alten Nationalgalerie
Im großen Treppenhaus der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel rühmt ein Skulpturenfries bedeutende Persönlichkeiten, die großartige Leistungen auf den Gebieten der Kunst, der Wissenschaft und der Politik vollbracht haben. Zu den Dargestellten gehören auch fünf Mathematiker.
Anschrift: Bodestraße 1-3, 10178 Berlin
 
Gauss-Bueste Berlin
Das unmittelbar an der Rheinstraße (Hausnummer 44) gelegene Gebäude auf dem ehemaligen Werksgelände der Optischen Anstalt C. P. Goerz zieren zwischen dem dritten und vierten Obergeschoss drei Büsten, nämlich die von ... .
Anschrift: Rheinstraße 45/46, 12161 Berlin
 
Haus Gauss
Beuth und Gauß, diese beiden Namen sind in Berlin ganz eng miteinander verwoben, wenn es um die praxisorientierte technische Hochschulausbildung von Ingenieuren geht. Denn sie sind die Namenspatrone der beiden größten und bekanntesten vormaligen Ingenieurschulen (-späteren Akademien) in Berlin, die heute unter dem Namen Beuth Hochschule für Technik Berlin (bis 2009 Technische Fachhochschule Berlin) noch immer ihren etablierten Platz in der Berliner Bildungslandschaft haben.
Anschrift: Luxemburger Straß;e 20A, 13353 Berlin
 
Grabstaette
Das von den Straßen Mehringdamm, Blücherstraße, Zossener Straße und Baruther Straße umschlossene Gelände beherbergt die sogenannten Friedhöfe vor dem Halleschen Tor. Dieses Areal teilen sich insgesamt sechs Friedhöfe unterschiedlicher Größe; ein Lageplan ist weiter unten wiedergegeben. Dazu gehört auch der Friedhof I der Jerusalems- und Neuen Gemeinde. Auf diesem sind (mindestens) drei Mathematiker bestattet, deren Grabstätten nachstehend beschrieben werden sollen.
Anschrift: Mehringdamm 21, 10961 Berlin
 
Kupfertafeln
Der berliner Bildhauer und Grafiker Karl Hillert schuf die fünf Metallarbeiten, die zusammen ein Ensemble bilden und früher vor dem Haus der Statistik, in dem das DDR-Zentralamt für Statistik untergebracht war, an der Otto-Braun-Straße aufgestellt waren.
Anschrift: Wilhelmstr. 49, 10117 Berlin
 
Ich kenne Herrn Rudolf Gorenflo seit 1973, als wir beide an die Freie Universität (FU) berufen wurden. Das war auch das erste Jahr für die Kollegen Martin Aigner und Gerhard Berendt, und dieses Zusammentreffen bildete mehrfach den Anlass zu einem kleinen Fest am Fachbereich Mathematik und Informatik.
Anschrift: Arnimallee 6, 14195 Berlin
 
Stolperstein fuer Kurt Grelling
Zur Erinnerung an den Mathematiker Kurt Grelling wurde im Jahr der Mathematik auf Initiative mehrerer Berliner Mathematiker am 13. September 2008 ein Stolperstein verlegt. Ein weiterer Stolperstein wurde gleichzeitig seiner Ehefrau Margareta gewidmet. Beide Gedenksteine befinden sich vor dem ehemaligen Wohnhaus des Ehepaares in der Königsberger Str. 13 in Berlin-Lichterfelde.
Anschrift: Königsberger Str. 13, 12207 Berlin
 
Stolperstein fuer A. Grothendieck
Vor dem Wohnhaus in der Brunnenstraße (Hausnr. 165) im Berliner Stadtbezirk Mitte sind unmittelbar nebeneinander drei Stolpersteine für den Mathematiker Alexander Grothendieck (1928-2014) und seinen Eltern vorzufinden.
Anschrift: Brunnenstraße 165, 10119 Berlin
 
Grabstaette
Durchschreitet man den Haupteingang des Städtischen Friedhofs in der Berliner Straße und hält sich dann sofort scharf rechts, so gelangt man zum Columbarium dieses Friedhofs. Dort ist in der dritten Nische auf der rechten Seite auch die Grabstätte des Professors für Mathematik Wolfgang Siegfried Haack und dessen Gattin Marianne, geb. Blumentritt zu finden.
Anschrift: Berliner Straße 81-103, 10713 Berlin
 
IMU-Sekretariat
Seit 1. Januar 2011 befindet sich das IMU-Sekretariat am WIAS in Berlin, in der Markgrafenstraße 32 unweit des Gendarmenmarkts. Die offizielle Einweihung wurde am 1. Februar 2011 feierlich begangen.
Anschrift: Markgrafenstraße 32, 10117 Berlin
 
Grabstaette
Der Mathematiker Carl Gustav Jacob Jacobi verstarb nach einer Pockenerkrankung am 18. Februar 1851 in Berlin und wurde auf dem außerhalb der damaligen Stadtmauer vor dem Halleschen Tor gelegenen Friedhof der Dreifaltigkeitskirche bestattet. Diese als Friedhof I der Dreifaltigkeitsgemeinde bezeichnete Begräbnisstätte ist Teil eines der kulturhistorisch bedeutendsten Friedhofkomplexe in Berlin.
Anschrift: Mehringdamm 21, 10961 Berlin
 
Messfigur auf dem Grabstein
Nördlich des Rathauses Charlottenburgs lag der alte Dorfkern des Ortes Lietzow (seit dem 18. Jahrhundert auch Lützow genannt). Seit wenigen Jahren ist auch bekannt, dass Leonhard Euler in diesem Dorf 1753 ein Landgut erworben hatte, um seine vielköpfige Familie preiswert und mit frischen landwirtschaftlichen Produkten versorgen zu können.
Anschrift: Guerickestraße 5-9, 10587 Berlin
 
Stolperstein für M. Kahn (September 2014)
Stolperstein fuer M. Kahn
Zur Erinnerung an die jüdische Mathematikerin Margarete Kahn liegt in der Rudolstädter Straße 127 in Berlin-Wilmersdorf ein Stolperstein. Dieser Gedenkstein wurde auf Initiative mehrerer Berliner Mathematiker am 13. September 2008 vor Kahns letztem selbstgewähltem Wohnort eingesetzt.
Anschrift: Rudolstädter Straße 127, 10713 Berlin
 
Knoblauchhaus (Dezember 2019)
Knoblauchhaus
Das Knoblauchhaus in der Postraße 23, im Nikolaiviertel im Berliner Stadtbezirk Mitte gelegen, wird oft als ältestes Haus Berlins bezeichnet, weil es den Zweiten Weltkrieg überwiegend unbeschadet überstand, während die benachbarte Nikolaikirche ausbrannte und die meisten Gebäude in der Umgebung zerstört wurden. Es wurde vom Nadlermeister Johann Christian Knoblauch (1723-1790) nach dem Erwerb des Anwesens 1759 und Abriss des vorhandenen Gebäudebestands in den Jahren 1759-1761 neu errichtet.
Anschrift: Poststr. 23, 10178 Berlin
 
Grab fuer J. Knoblauch
Auf dem Alten Friedhof St. Marien – St. Nikolai (östlich der Straßenkreuzung Prenzlauer Allee / Mollstraße) befindet sich das Grab von Carl Hermann Friedrich Reinhold Johannes Knoblauch und seiner Gattin im Gräberfeld II. Der Grabstein zeigt neben der Inschrift beider Namen und Lebensdaten.
Anschrift: Prenzlauer Alle 1, 10405 Berlin
 
Pythagras und die Fischer
Das sogenannte Kulturforum fasst mehrere kulturelle Einrichtungen rund um den Matthäikirchplatz unter einem Begriff zusammen. Von Bedeutung für die nachstehenden Ausführungen sind hier die Gemäldegalerie und das Kunstgewerbemuseum.
Zunächst sollen die interessierenden Werke der Gemäldegalerie vorgestellt werden: Im Raum XIII sind unter anderem drei Gemälde zu finden, auf denen die drei Mathematiker der Antike Pythagoras, Archimedes und Euklid dargestellt beziehungsweise porträtiert sind.
Anschrift: Matthäikirchplatz, 10785 Berlin
 
Grab von E. Landau (August 2016)
Grab von Edmund Landau
Der Mathematiker Edmund Landau (1877-1938) ist auf dem Jüdischen Friedhof in der Herbert-Baum-Str. 45 in Berlin-Weißensee bestattet. Sein Grab befindet sich im Feld K3.
Für einen Besuch des Grabes wendet man sich am besten direkt hinter dem Eingang nach links, bis man nach wenigen Metern auf die Friedhofsbegrenzung an der nordöstlichen Seite stößt.
Anschrift: Herbert-Baum-Str. 45, 13088 Berlin
 
Terrakotta-Fries
Rund um das Rote Rathaus verläuft ein Terrakotta-Fries, das 36 Szenen aus der Geschichte der Stadt bis zum Jahr der Reichsgründung 1871 zeigt. Eine dieser Szenen stellt unter anderem den Mathematiker und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz dar.
Anschrift: Rathausstraße, 10178 Berlin
 
Fenstersegment
Der Ostflügel des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte wurde in den 1960er Jahren wiederaufgebaut. Dabei erhielt das Foyer vor dem Auditorium Maximum im ersten Obergeschoss nach einem Entwurf des renommierten Künstlers Walter Womacka (1925-2010) hohe farbige Bleiglasfenster zum Thema „Die Wissenschaft erobern“. Dargestellt werden wissenschaftliche Errungenschaften und ihre Protagonisten sowie Personen, die diese Entwicklung gefördert haben. Zwei Fenstersegmente sind Mathematikern gewidmet.
Anschrift: Dorotheenstraße 17, 10117 Berlin
 
Lemberger Mathematikerschule
Über hundert Jahre, von 1795 bis 1918, gab es keinen polnischen Staat. Preußen, das russische Zarenreich und Österreich hatten nach dem Kosciuszko-Aufstand im Jahr 1794 das Staatsgebiet des Königreichs Polen unter sich aufgeteilt. Erst nach dem ersten Weltkrieg wurde mit dem Friedensvertrag von Versaille eine Grundlage für die Neugründung Polens, die Zweite Polnische Republik, geschaffen.
Der 100. Jahrestag der Wiedererlangung der Staatssouveränität Polens ist Anlass für eine Ausstellung, bestehend aus einzelnen Tafeln, die am Bauzaun zum Grundstück der Polnischen Botschaft angebracht sind. Das Gebäude der Botschaft wurde 2016 abgerissen und soll durch einen Neubau ersetzt werden.
Anschrift: Unter den Linden 72, 10117 Berlin
 
Mathematische Fachbibliothek der TU
Großzügige Lesesäle, über 60.000 Mathematikbücher und -zeitschriften sowie regelmäßige Veranstaltungen kultureller Art: Die Mathematische Fachbibliothek der TU Berlin in der Nähe des Ernst-Reuter-Platzes ist ein beliebter Ort für werdende und angehende Mathematiker*innen sowie Mathematikinteressierte.
Anschrift: Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin
 
Matheon-Bär an der TU (Dezember 2014)
MATHEON-Baer
Sie sind etwa 2 Meter hoch, teils bunt bemalt, manche schön, andere eher kitschig. Aber sicherlich vereint keiner soviel mathematisches Können wie der Bär an der Straße des 17. Juni 136 in Charlottenburg. Dieser in verschiedenen Blautönen gehaltene Bär fällt schon durch das „eigenartige“ Logo auf, das den ganzen Körper des Bären überzieht und sich auch auf seiner rechten Pfote findet. Grundlage hierfür ist ein periodisches Muster aus Kreisen.
Anschrift: Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin
 
Grab von H. Minkowski (August 2014)
Grab H. Minkowskis Berlin
Hermann Minkowski verstarb 1909 aufgrund eines Blinddarmdurchbruchs in Göttingen und wurde zunächst dort bestattet. Sein Bruder Oskar Minkowski, der seinen Ruhestand in Berlin verbringen wollte, verstarb 1931 vor dem geplanten Umzug. Auf Wunsch der Familien wurden die Urnen der beiden Brüder 1932 gemeinsam auf dem Waldfriedhof Heerstraße beigesetzt. Seit 1994 ist diese Grabstätte für zwei außergewöhnliche Wissenschaftler ein Ehrengrab der Stadt Berlin.
Anschrift: Friedhof Heerstraße, Trakehner Allee 1, 14053 Berlin
 
Mosaik
An einer überwiegend fensterlosen Fassade an der Friedrichsgracht, dort wo die Sperlingsgasse einmündet und unweit der Jungfernbrücke, wurde am 15. Oktober 2013 das Mosaik „Der Mensch, das Maß aller Dinge“ zum zweiten Mal enthüllt. Aus dieser Aussage wird sofort ersichtlich, dass es zu diesem Mosaik eine Vorgeschichte gibt.
Anschrift: Friedrichsgracht, 10178 Berlin
 
Gedenkstaette F. E. Neumann
Für den Mathematiker, Physiker und Kristallographen Franz Ernst Neumann (geboren am 11. September 1798 in Mellin, gestorben am 23. Mai 1895 in Königsberg in Preußen, heute Kaliningrad, Russland) wurde am 25. Juni 1999 eine Gedenkstätte nahe der Stadt Joachimsthal im brandenburgischen Landkreis Barnim errichtet, und zwar durch den Denkmalverein Glambeck. Der Gedenkstein und die Gedenktafel befinden sich auf dem Friedhof, der seit 1860 vom ansonsten nicht mehr vorhandenen Vorwerk Mellin alleine übrig blieb.
Anschrift: Friedhof Mellin, Glambecker Str., 16247 Parlow-Glambeck OT Parlow
 
Preussischer Normalhoehenpunkt 1879
Auf dem Fromet-und-Moses-Mendelsohn-Platz im Berliner Bezirk Kreuzberg, dort wo bis zum Jahr 1912 die Königliche Sternwarte zu Berlin stand und an ihr der Normal-Höhenpunkt 1879 sichtbar vermarkt war, ist nun eine Stele zu finden, die an diesen Normal-Höhenpunkt erinnert.
Anschrift: Fromet-und-Moses-Mendelsohn-Platz, 10969 Berlin
 
Christlicher Garten
Die Gärten der Welt haben sich vom Chinesischen Garten, der im Rahmen der Städtepartnerschaft von Peking und Berlin geplant und im Oktober 2000 eröffnet wurde, ausgehend entwickelt, indem sukzessive weitere Gärten auf einer heute ca. 43ha großen Freifläche im Wuhletal konzipiert und realisiert wurden.
Anschrift: Blumberger Damm 44, 12685 Berlin
 
π-Gebäude an der FU (November 2014)
Pi-Gebaeude
Etwa um das Jahr 1998 machte der Student Jens Rademacher den Vorschlag, das Mathematikgebäude der Freien Universität Berlin mit den ersten 314 Ziffern von π zu "dekorieren". Um das π-Fries etwas abwechslungsreicher aussehen zu lassen, wurde noch ein Zufallsalgorithmus eingesetzt: Die einzelnen Ziffern drehen sich nämlich nach links oder rechts bis zu einem Maximalausschlag, wobei die Drehrichtung während der Arbeit durch Werfen einer Münze entschieden wurde.
Anschrift: Arnimallee 6, 14195 Berlin
 
Kursaechsische Postmeilensaeule
Die Kursächsische Postmeilensäule im (heute Brandenburgischen) Brück ist als die nördlichste ausgewiesen und dürfte deshalb die am nächsten bei Potsdam und Berlin gelegene sein. Die Postmeilensäule in Brück ist heute in der Straße des Friedens wenige Meter östlich der Straßenkreuzung, wo die genannte Straße mit der Ernst-Thälmann-Straße, der Brandenburger Straße und dem Weg zum Alten Sportplatz zusammentreffen.
Anschrift: Straße des Friedens, 14822 Brück
 
Grab von Gerhard Preuss
An der nordöstliche Ecke des Gräberfels 24 unweit vom Haupteingang des Friedhofs Eythstraße befindet sich das Grab des Mathematikprofessors Gerhard Preuß, der am 21. September 2011 hier zu Grabe getragen wurde. ([2] stellt eine Art Bericht über die Trauerfeier an diesem spätsommerlichen Tag dar.)
Anschrift: Eythstraße 1-25; 12105 Berlin
 
Grab von Siegfried Proessdorf
Der Mathematiker Siegfried Prößdorf wurde am 31. Juli 1998 auf dem Evangelischen Friedhof Mahlsdorf II beigesetzt. Die Grablage lautet UW293, das Grab liegt nahe der Abgrenzung des Friedhofs.
Anschrift: Rahnsdorfer Str. 30, 12623 Berlin
 
Satz des Pythagoras
Die südöstliche Seite des Alexanderplatzes im Berliner Bezirk Mitte wird vom 54m hohen Haus des Lehrers (erbaut in den Jahren 1962 - 1964) dominiert. Dieses Gebäude ziert zwischen dem zweiten und dem fünften Stockwerk ein umlaufendes Mosaik von Walter Womacka mit dem Titel "Unser Leben", das Darstellungen aus dem gesellschaftlichen Leben in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zeigt.
Anschrift: Haus des Lehrers, Alexanderstraße 9, 10179 Berlin
 
Figur zum Satz des Pythagoras
Am Gebäude rechts neben der Einfahrt zur Sporthalle der Stadt Luckenwalde mit der postalischen Adresse Kleiner Haag 7 befindet sich die abgebildete Metallkonstruktion, bei der man schon etwas genauer hinschauen muss, um auch die geometrische Figur zu erkennen, die den Satz des Pythagoras visualisiert.
Anschrift: Kleiner Haag 7, 14943 Luckenwalde
 
Grab fuer H. Reichardt
Das Friedhofsareal zwischen Landsberger Allee und Friedenstraße im Ortsteil Friedrichshain teilen sich drei Friedhöfe von zwei Kirchengemeinden. Es sind dies die Friedhöfe II und V der evangelischen Georgen-Parochial-Gemeinde und der Friedhof der evangelischen St. Petri-Luisenstadt-Gemeinde. Dabei nimmt sich Größe des Georgen-Parochial-Friedhofs V eher bescheiden aus und ist lediglich ein schmaler Streifen an der nordwestlichen Seite des Friedhofs der St. Petri-Gemeinde.
Anschrift: Friedenstr. 82, 10249 Berlin
 
Stolperstein fuer R. Remak
Zur Erinnerung an Robert Remak wurde im Jahr der Mathematik auf Initiative mehrerer Berliner Mathematiker am 13. September 2008 ein Stolperstein verlegt. Dieser Gedenkstein befindet sich vor Remaks ehemaligem Wohnhaus in der Manteuffelstr. 22A in Berlin-Lichterfelde.
Anschrift: Manteuffelstr. 22A, 12207 Berlin
 
Reuleaux-Denkmal
In der Parkanlage des sogenannten Südgeländes der Technischen Universität Berlin (zwischen der Straße des 17. Juni und der Hardenbergstraße) erinnert ein Denkmal an den Maschinenbauer Franz Reuleaux, der auch an der Technischen Universität – damals zunächst noch Gewerbeakademie genannt und später zur Technischen Hochschule umgewandelt – lehrte und sie zeitweise als Rektor leitete.
Anschrift: Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
 
Schlosstheater im Neuen Palais
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands war in Region Berlin-Brandenburg auch im Bereich der Wissenschaften eine neue Perspektiven eröffnende Situation entstanden. Die große Zahl an wissenschaftlichen Einrichtungen und ihre territoriale Nähe bot günstige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Die mathematischen Institute in Berlin und Potsdam verständigten sich darauf, die Kooperation durch die Begründung neuer Traditionen nach innen und nach außen hin deutlich zu zeigen.
Anschrift: Am Neuen Palais, 14469 Potsdam
 
Grab von K. Schröder
Das Urnengrab des Mathematikers Kurt Schröder befindet sich auf dem Städtischen Friedhof in Berlin-Grünau auf dem Gräberfeld K III B. Vom nördlichen Eingang aus gesehen ist dieses Gräberfeld links hinter der Trauerhalle angelegt. Das Grab selbst ist unmittelbar am linken (südöstliche Begrenzung), das Gräberfeld berandenden Weg auf halber Höhe zu finden. K. Schröder ist dort zusammen mit seiner Gattin bestattet.
Anschrift: Rabindranath-Tagore-Straße, 12527 Berlin
 
Grab von K. Schröter (November 2020)
Grab von K. Schröter
„Hessenwinkel“ dürfte den meisten Berlinern ein eher unbekanntes Terrain sein. Es wurde im Jahr 1704 erstmals unkundlich unter der Bezeichung Haßel Winckel und in Gestalt von Wiesen und Luch erwähnt. 1828 wurde das Gut Hessenwinkel zusammen mit den in der Nähe befindlichen Häusern und Wirtschaftshöfen zu einem Gemeindeverband zusammengelegt und 1920 mit Rahnsdorf und Wilhelmshagen, das bis 1902 Neu-Rahnsdorf hieß, nach Groß-Berlin eingemeindet. Heute gehört die Ortslage/Siedlung Hessenwinkel zum Ortsteil Rahnsdorf im berliner Bezirk Treptow-Köpenick.
Die Grabstätte wurde mittlerweile eingeebnet.
 
Grab von K. H. Struve
Das Grab des Mathematikers und Astronomen Karl Hermann Struve und seiner Gattin Olga ist unmittelbar an der östlichen Friedhofsmauer des westlichen Teils des Klein Glienicker Friedhofs gelegen. Der Grabstätte nähert man sich am besten von westberliner Seite, indem man zum Beispiel mit dem Linienbus zur Haltestelle Schloss Glienicke fährt, etwa 250m die Königsstraße in Richtung Berlin geht und dann gen Süden einem der Waldwege wenige Schritte (ca. 50m) folgt.
Anschrift: Wilhelm-Leuschner-Straße, 14482 Berlin
 
Gedenktafel fuer J. P. Suessmilch
An der Ecke Teltower Damm und Berliner Straße befand sich bis 1929 der Zehlendorfer Erbbraukrug, das Geburtshaus von Johann Peter Süßmilch (1707–1767). Eine Gedenktafel am heute an dieser Stelle stehenden Gebäude im Zehlendorfer Ortskern (postalische Adresse: Berliner Straße 2) erinnert seit 1994 an den Universalgelehrten, Pfarrer und Wegbereiter der deutschen Bevölkerungswissenschaft und Statistik.
Anschrift: Berliner Straße 2, 14169 Berlin
 
TP Mueggelberg
Kartesische Koordinatensysteme (benannt nach dem französischen Philosophen und Mathematiker René Descartes [1596-1650]) haben sich nicht nur bei der Darstellung von Funktionsgraphen und statistischen Verteilungen bewährt – insofern dürften sie den meisten aus der Schulzeit bekannt sein –, sondern auch im Vermessungs- und Katasterwesen. Aber bis dahin war es noch ein weiter Weg.
Anschrift: Straße zum Müggelturm 1, 12559 Berlin
 
TP Rauenberg
Der nachstehenden Beschreibung des mathematischen Ortes als solchen bedarf es im vorliegenden Fall zunächst einer Darstellung der historischen Entwicklung dieses Ortes.
Mithilfe trigonometrischer Punkte wird über ein geodätisch zu erfassendes Gebiet ein möglichst großmaschiges Dreiecksnetz festgelegt. Zwischen diesen trigonometrischen Punkten (TPs) sollen direkte Sichtverbindungen bestehen, damit die Dreieckswinkel in diesem Netz unmittelbar gemessen (beobachtet) werden können.
Anschrift: Marienhöhe, 12105 Berlin
 
Universitas Aeterna
Auf der linken Seite im Eingangsbereich der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin ist das Relief Universitas Aeterna installiert. Die Universitätsbibliothek ist im Volkswagenhaus in der Fasanenstraße untergebracht.
Das Werk hat der Bildhauer Erich Fritz Reuter in den Jahren 1956/58 geschaffen. Damals war E. F. Reuter Professor am Lehrstuhl für Plastisches Gestalten.
Anschrift: Fasanenstraße 88, 10719 Berlin
 
Wand der Wissenschaftler
Der Biergarten des Restaurants Speisekombinat wird zum Nachbargrundstück durch eine im Bogen verlaufende Wand begrenzt, die eine Inschrift besitzt, die auch einige Mathematiker benennt.
Anschrift: Chausseestraße 116, 10115 Berlin
 
Grab von K. Weierstraß (Dezember 2016)
Grabstein von Karl Weierstrass
Der am 31. Oktober 1815 in Ostenfelde (Westfalen) geborene Mathematiker Karl Weierstraß verstarb am 19. Februar 1897 in Berlin an einer Lungenentzündung. Seine ursprüngliche Grabstelle auf dem Friedhof der Katholischen Domgemeinde St. Hedwig an der Liesenstr. 8 in Berlin-Mitte existiert nicht mehr, jedoch hat sein Grabstein die wechselhaften Zeiten überdauert.
Anschrift: Liesenstr. 8, 10115 Berlin
 
Weierstrass-Instituts
Das WIAS ist eines von nur wenigen mathematischen außeruniversitären Einrichtungen Deutschlands und eines der beiden großen mathematischen Forschungsinstitute Berlins (neben dem Zuse-Institut).
Anschrift: Mohrenstraße 39, 10117 Berlin
 
Würfelskulptur (Februar 2019)
Wuerfelskulptur
Am Halleschen Ufer nördlich des Landwehrkanals ungefähr auf der Höhe des U-Bahnhofs Möckernbrücke fällt ein raumgreifender Würfel ins Auge. Dieses Werk des US-amerikanischen Künstlers Sol LeWitt (1928-2007) befindet sich auf einer Grünfläche westlich des Eingangsbereiches zum Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg.
Anschrift: Hallesches Ufer 62, 10963 Berlin
 
Mausoleum d. Fam. Zeitler
Es ist nur ein kleines Detail, was das Mausoleum der Familie Zeitler auf dem Georgen-Parochial-Friedhof I zu einem mathematischen Ort macht. Und selbst das dürfte auf ein Missverständnis oder auf ein Versehen zurückzuführen sein.
Anschrift: Greifswalder Straße 229 - 234, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg
 
Konrad Zuse
Dem Vater des Computers wurde am 22. Juni 2005 anlässlich seines 95. Geburtstages (und 10 Jahre nach seinem Tod) ein Denkmal gestiftet. Diese Büste für Konrad Zuse befindet sich in Berlin-Moabit auf einem öffentlich zugänglichen Privatgelände im Spreebogen an der Schnittstelle der Adressen Alt-Moabit 101 und Kirchstraße 13.
Anschrift: Kirchstraße 13, 10557 Berlin
 
Konrad Zuse
Zwei Trafohäuschen auf dem – mit Verkehrsadern gesegneten – Bundesplatz am östlichen Ende des Bezirks Wilmerdorf erfuhren im Rahmen eines Projekts mit Schülern des in der Nähe beheimateten Marie-Curie-Gymnasiums eine Wiederauferstehung ihres trostlosen Daseins; sie waren mit hässlichen Graffiti verunstaltet.
Anschrift: Bundesplatz, 10715 Berlin
 
Konrad Zuse
Der U-Bahnhof Weberwiese, der erst seit 1992 diesen Namen trägt, ist seit 2015 als kleines Museum ausgestaltet: 18 Wandtafeln zeigen Porträts von Erfinderinnen und Erfindern, Skizzen ihrer Erfindungen und betreffende kurze Beschreibungen. Unmittelbar bei den Treppen an beiden Enden des Bahnsteigs weisen Inschriften diesen U-Bahnhof als „Erfinderbahnhof“ aus.
Anschrift: Karl-Marx-Allee, 10243 Berlin
 
ZUSE Z3
In der Methfesselstraße – unmittelbar am Kreuzberg im gleichnamigen Stadtbezirk gelegen – würdigt eine dieser Berliner Gedenktafeln nicht primär den genialen Konstrukteur Konrad Zuse, sondern erinnert daran, dass dieser hier den ersten funktionsfähigen Computer (anfangs in der elterlichen Wohnung) konstruierte.
Anschrift: Methfesselstraße 7, 10965 Berlin